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Frankenlandfahrtam 15. Oktober 2006
Die Frankenlandfahrt des Ski-Club Rhön war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg - nicht zuletzt dank der guten Organisation von Horst Obermayer. Wie in den Jahren zuvor stand der Wein im Mittelpunkt. Bei herrlichen Witterungsbedingungen fuhren 47 Teilnehmer mit dem bewährten Busunternehmen Kimmel in das Weinstädtchen Ramsthal, das in der Nähe von Hammelburg liegt.
Zunächst stand eine Wanderung durch die wunderschönen fränkischen Weinberge auf dem Programm. Nicht wenige waren erstaunt, wie steil es da bergauf und bergab ging. Da erahnten die Fuldaer Ski-Club-Mitglieder, wie schwer die Arbeit im Weinberg sein muss. Von Ramtsthal führte der Weg über die Kreuzkapelle, Bühnholz und Bramsberg zur Trimburg nahe Hammelburg. Im Innenhof der Burg begann dann der gemütliche Teil. Den richtigen Durst und Appetit hatte man sich bei der Wanderung geholt.
Natürlich wurden erst mal von den allermeisten verschiedene fränkische Weine wie Silvaner, Riesling, Domina oder Müller-Thurgau verkostet. Auch der Federweiße, der erste Wein des Jahrgangs 2006, konnte probiert werden. Bei "Weinmusik" ohne Verstärker mit den "Waldfensterer Bergmusikanten", frisch gegrillten Spezialitäten und vielen Gesprächen klang die Frankenlandfahrt harmonisch aus.
Ein herzliches Dankeschön an Horst und Marianne Obermayer! Rainer Ickler Wanderung zur "Mottener Haube"am 24. September 2006 Wanderung "Rund um den Gläser"am 4. Juni 2006
Am Pfingstsonntag trafen sich unter der Leitung von Hermann und Brigitta Veldung 9 „unentwegte“ Wanderbegeisterte und brachen bei nahezu winterlichen Temperaturen mit Wind und Sonnenschein vom Eisenacher Haus auf. Sie wanderten über den Katzenstein zum Arnsberg und um den Steinkopf zum Gläserberg. Von dort aus genossen alle die herrlich weite Rundumsicht in die bayrische, hessische und thüringische Rhön bis hin zum Hohen Meißner und Thüringer Wald. In der gemütlichen Dermbacher Hütte, 760 m hoch gelegen, wärmte man sich bei einer kleinen Erfrischung auf.
Von dort ging es zur Mittagsrast zum Hobbywirt nach Föhlritz. Bei preiswertem gutem Mittagsschmaus kehrten die Lebensgeister wieder zurück. Im Anschluss führte der Weg an einer Trabbi-Hundehütte (s. Abbildung) um den Waltersberg an einer gepflegten Teichanlage vorbei nach Brunnhardshausen (473 m) hinunter. Durch blühende Landschaften (Wiesen) ging es zurück zum Ausgangspunkt. Bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen in Almus klang ein schöner Wandertag aus.
Hermann Veldung Wanderung "Rund um Poppenhausen"am 21. Mai 2006
Bei bestem Wanderwetter traf sich eine frohgelaunte Gruppe am Biohof Gensler in Poppenhausen-Hohensteg und überquerte beim Sägewerk die Straße Steinwand-Poppenhausen. Zunächst ging es bergauf zum Grasberg mit dem beleuchteten Kreuz, welches in den 50er Jahren durch die Kirchengemeinde (Pfr. Albinger) errichtet wurde. Nach wenigen Metern kamen wir an der 1736/1737 erbauten Wallfahrtskapelle „St. Maria“ an. Im Innenraum befinden sich barocke Holzfiguren, Glasfenster zeigen Motive der Lauretanischen Litanei. Ein „Spitzbub“ konnte natürlich die Kapelle nicht verlassen, ohne die Glocke mit dem Schlagton „C“ erklingen zu lassen.
Den Kreuzweg bergab, mit den sehr alten Linden, kamen wir zur Kreuzigungsgruppe mit Jesus am Kreuz mit Schächern und Maria Magdalena. Neuerdings ist nach dem Fällen hoher Bäume ein schöner Blick auf Poppenhausen gegeben.
Unterhalb der Kreuzigungsgruppe ging es an der Felswand vorbei, und wir gelangten zur Mariengrotte. Diese wurde ebenfalls in den 50er Jahren mit Buchonit (Unterart des Phonolit) erbaut und „beherbergt“ eine Madonna aus Steinguss und die Figur der Hl. Bernadette aus Stein gehauen. Diese ist wahrlich ein Kleinod und wird mit Liebe gepflegt.
Am Ortseingang begrüßte uns die Holzfigur des Riesen Mils, wir überquerten nach der Brücke die Straße und gingen an der rauschenden Lütter entlang zum Kühküppel mit Schutzhütte und Rastplatz. Jetzt wurden erst einmal die Rucksäcke ausgepackt und eine Stärkung genommen.
Durch blühende Wiesen ging es nun leicht gestärkt Richtung Gackenhof, am Wachtküppel vorbei zum Guckaisee. Hier kehrten wir ein und bekamen ein gutes Spargelgericht.
Durch das Goldloch, am Heckenhöfchen vorbei, wanderten wir über Tränkhof zu unserem Ausgangspunkt. Die Sonne und freie Plätze luden uns beim Bäcker Gensler zum Verweilen ein. Es gab wunderbaren Kuchen. Als krönenden Abschluss durften wir ein neugeborenes Kälbchen begrüßen, welches der Tierarzt eine Stunde zuvor per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht hatte.
So endete ein erlebnisreicher, schöner Wandertag. Inge und Dietmar Scholz
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