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Fahrradtour in den Rheingau am 17.08.2008








Sogar der Frankfurter Hauptbahnhof freute sich und zeigte sich reichlich geschmückt (120 Jahre Hauptbahnhof), als die Skiclub-Radtour-Truppe aus dem Zug stieg, um die etwa 55 km lange Fahrt in den Rheingau bei reichlich Sonnenschein und annehmbaren Temperaturen in Angriff zu nehmen. Es sollte eine Tour „durch die Natur zur Kultur“ werden. 

Zunächst ging es vom Hauptbahnhof über den Westhafen am Main entlang nach dem einst kurmainzischen Dorf Höchst (erst 1928 Eingemeindung nach Frankfurt). Auf dem Schlossplatz gab es eine kurze Pause bei (Apfel-)Wein, Bier und Kaffee. Danach ging es weiter durch die Altstadt vorbei an den ehemaligen Farbwerken Höchst nach Okriftel. Hier verließen wir den Main, um über den Regionalpark RheinMain, der die Lücke zwischen dem Grüngürtel der Stadt Frankfurt und dem Naturpark Hochtaunus schließt, auf landschaftlich reizvollen Wegen und Anlagen weiterzuradeln. Verschiedene Stationen wie das Rosarium Hattersheim, die Wasserwerksallee, die Kiesgrubenlandschaft Weilbach, die Aussichtsbastion mit Blick auf den Flughafentower und die Skyline Frankfurts, der Odenwald (Melibocus) und der Taunus (Großer Feldberg) begleiteten uns auf unserem Weg in den Rheingau. Über Bad Weilbach und nun auf den Spuren des heiligen Bonifatius (Bonifatiusweg) erreichten wir Wicker  - das Tor zum Rheingau. Bei einem guten Schoppen Rheingauer Wein, Worscht und Spundekäs war die Pause recht kurzweilig, und die Zungen wurden immer lockerer. Dann fuhren wir über die Flörsheimer Warte und das Naturschutzgebiet „ Flörsheimer Schweiz“ nach Hochheim (754 anlässlich der Überführung des Leichnams des heiligen Bonifatius nach Fulda urkundlich erwähnt) zurück zum Main und über die Mainspitze (Mündung des Mains in den Rhein ) nach Mainz, dem einstmals römischen Legionslager. Nach der Besichtigung des Mainzer Doms und der Pfarrkirche Sankt Stephan mit den von Marc Chagall gestalteten Chorfenstern ließen wir den Tag direkt am Rhein bei einem Schoppen Wein in Mainz-Kastel ausklingen. 

 

Wir freuen uns auf die Frankfurt-Tour im nächsten Jahr

Hansi und Sigrid



Radtour zum Waldfest nach Motten am 13. Juli 2008

 

Auch in diesem Jahr besuchten Ski-Club-Mitglieder wieder das traditionelle Waldfest in Motten. 14 Radler fuhren um 9:30 Uhr von der Wiesenmühle aus in Richtung Bronnzell. An der Fulda entlang ging’s auf dem Hessischen Radfernweg R2 über Löschenrod, Eichenzell, Welkers und legten eine erste Rast am Kinderspielplatz in Welkers ein. Danach fuhren wir weiter über Lütter und Ried nach Schmalnau, wo wir das Fuldatal verließen. Wir radelten über Thalau und Altenhof, überquerten die bayrische Grenze und trafen gegen Mittag in Motten ein, wo uns Live-Musik auf der wunderschönen Waldbühne erwartete. Im Halbschatten genossen wir 2 ½ Stunden lang die urige Atmosphäre des „zünftigen“ und gut organisierten Waldfestes sowie die vorzüglichen Speisen – ob vom Grill, aus dem Topf oder von der Kuchen- (oder besser Torten-)Theke.

Mehr oder weniger gern rappelten wir uns schließlich zur Heimfahrt auf und nahmen den Weg am Sibillenhof vorbei am Döllbach entlang. Über Rothemann, Kerzell und Ziegel gelangten wir zurück nach Bronnzell und trafen gegen 17 Uhr verletzungsfrei und gut gelaunt wieder am Ausgangspunkt Wiesenmühle ein, wo sich die fast komplette Truppe noch ein wohl verdientes Bier genehmigte.

 

Brigitte Trost





Fahrradtour ins Schlitzerland am 15.06.08

 

 

Endlich war es soweit, am 15. Juni wollten wir unsere diesjährige Radtour durchführen und dieses Mal in den Gieseler Forst fahren. Nach einer allgemeinen Beratung haben wir beschlossen, doch wieder ins Schlitzer Land zu fahren, weil dort „ viele Gnadenstätten – Einkehrmöglichkeiten“  bekannt sind. So sind 16 Radbegeisterte um 9.30 Uhr gestartet.

 

Zunächst waren wir skeptisch, hält das Wetter oder nicht??? Ergeht es uns so wie vor zwei Jahren, dass wir uns unterstellen müssen wegen Regen??? Aber es war alles gut durchorganisiert. Wir fuhren immer im Sonnenschein, rundum schwarze Wolken, die uns aber überhaupt nicht störten.

 

Nachdem wir unseren heißgeliebten „Maberzeller Berg“ hinter uns hatten, konnten wir gemütlich bis zur ersten Rast zur Eisdiele nach Großenlüder rollen. Von dort führte uns die Strecke vorbei an Feldern und Wiesen über Bad Salzschlirf zum malerischen Biergarten in Ützhausen, direkt am Radweg. Hier konnten wir unseren Flüssigkeitsverlust auffüllen und die überflüssigen Hosenbeine entfernen, denn die Sonne über uns schien immer stärker.

 

An Schlitz radelten wir vorbei, es ging diesmal nicht nach Pfordt, sondern nach Sandlofs, wo wir zum Mittagessen im Biergarten schon erwartet wurden.

 

Gut gestärkt und aufgetankt ging es zur letzten Etappe vorbei an den Pfordter Seen über Lüdermünd, Kämmerzell und Gläserzell.

 

Nach einem wunderschönen erlebnisreichen Radlertag - es wurden 60 km bewältigt - fanden wir  noch einen schönen Abschluss im Biergarten des Theresienhofes an der Maberzeller Straße.

 

Bis zum nächsten Jahr Eva und Silvia

 











 

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