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Oster-Familien-Skifahrt ins Montafon

01.04. - 06.04.2007

In der Bewertung bei Ebay würde man alle seine Sterne verjubeln und schreiben: “Jederzeit wieder!” Und tatsächlich weiß man kaum, wo man anfangen soll, euch, die ihr möglicherweise zuhause geblieben seid, eine lange Nase zu drehen.

 

Am besten fange ich wohl damit an, wofür keiner was kann: das Wetter natürlich mal wieder.  Prima, dass die meisten dachten, dass es mit dem Winter nichts mehr wird. Tja, liebe Schwarzseher: Das war leider vollkommen verkehrt - für euch. Für uns, die wir mitgefahren sind, war es klasse - ich glaube, wir waren knapp 30. Wir hatten ordentlich Platz im Bus und waren eine überschaubare Gruppe, in der wir bald sehr gut gelaunt zueinander fanden (vor allem für meine kleine Familie und mich sehr schön, denn wir waren Frischlinge und wurden als solche sehr herzlich aufgenommen). Und der Rest war Sonnenschein unter strahlend blauem Himmel bei optimalen Schneeverhältnissen.

 

Das allein wäre schon genug, um neidisch zu werden. Aber sicherheitshalber erzähle ich noch kurz, dass es genau in der Mitte unseres Aufenthalts Neuschnee gab, die Pisten sich erst überfüllten und abgerutscht wurden, als wir den Schauplatz verließen.

 

Ach nein, das reicht eigentlich noch nicht. Es gab noch mehr, worauf man neidisch sein muss: ein prima Hotel Zerres mit Bushaltestelle direkt vor der Tür und Direktverbindung zur Talstation Gaschurn; das Pistennetz Silvretta Nova und einem atemberaubenden Blick über den Vorarlberg; ein Kinderabschlussrennen mit ausnahmslos überragenden Gewinnern; eine sehr entspannte Mischung aus Gruppengefühl und individueller Unabhängigkeit, was so viel bedeutet, wie: jeder war willkommen und konnte ebenso gut seiner Wege gehen.

 

Und an den meisten tollen Dingen war das Leitungstandem Hermann und Brigitte schuld. Mit Engelsgeduld kümmerten sie sich um die mitgereisten Kinder und fuhren mit ihnen die Pisten rauf und runter (unglaublich: Konntet ihr eigentlich auch mal geradeaus Ski fahren?). Wenn die Eltern wollten, konnten sie sich für ein paar Stunden frei nehmen und ordentlich bretteln oder brettern. Mitfahren hat allerdings ebenfalls viel Spaß gemacht. Eure Organisation war derart perfekt, dass sie überhaupt nicht auffiel. Und jetzt spricht der Neuling: Als ihr im Bus auch noch Brotzeit aufgetischt habt, hätte ich mich eigentlich zwicken müssen. Das habt aber auch noch ihr übernommen, und es mit sanften 40% getan ... Apropos, das muss ich dich noch fragen, Hermann: Wie hast du den ganzen verdammten Williams in den Flachmann gekriegt? Der war ja nicht leer zu kriegen!!!

 

Mein Sohn Valentin ist fünf Jahr alt und hat die ganze Angelegenheit am Ostermontag auf den Punkt gebracht. “Der Skiurlaub”, hat er gesagt und feste gegen seinen Fußball getreten, dass das Scheunentor seiner Großeltern nur so gekracht hat, “ der Skiurlaub, Papa, war von allem das Allerbeste!” Generationenkonflikt? Wozu seinen Kindern widersprechen.

 

Christoph Jilo








Kurz-Skifahrt Ried

22. - 25. März 2007

Als die 45 Teilnehmer der Kurzfahrt am Sonntag in Ried in den Bus stiegen, waren sich alle einig: Es war wieder eine gelungene Ski-Safari. In vier Tagen wurde in drei der besten Skigebiete Europas bei idealen Schneeverhältnissen gefahren.

 

Am ersten Tag ging es nach Ischgl. Bei passablen Witterungsbedingungen machte der Neuschnee das Skilaufen für die schneehungrigen Osthessen zum Ereignis. Es machte richtig Spaß, die weitläufigen Pisten zwischen Idalp und Samnaun hinunter zu rutschen. Abschluss war, wie in den Vorjahren, in der Schmuggleralm, wo noch die Möglichkeit bestand, zollfrei einzukaufen.

Am nächsten Tag ging es dann zum Arlberg. Es war der einzige Tag, der ein wenig enttäuschend verlief, denn speziell im Skigebiet von St. Anton hielten es die Verantwortlichen nicht für nötig, die Pisten zu präparieren. So sorgte die Kombination von recht schlechten Witterungs- und Sichtverhältnissen sowie aufgewühltem Schnee dafür, dass das Skilaufen nicht nur Spaß bereitete. Trotzdem ließen sich die Fuldaer davon nicht zu sehr beeindrucken. In Zürs und Lech wurde es dann besser, sodass sich die meisten der 45 Teilnehmer am Ende sagten: Es war eine Herausforderung, aber wir haben sie gemeistert.

 

Danach wurde zwei Tage lang  in Serfaus gefahren. Und dort passte wieder alles. Bei tollen Bedingungen machte das Skilaufen wieder richtig Spaß und Freude. Von Ladis über Fiss bis nach Serfaus wurden viele der insgesamt 130 Pistenkilometer abgefahren, so dass alle auf ihre Kosten kamen, und sie die vier Tage der Kurzfahrt 2007 in bester Erinnerung behalten werden.

 

Aber auch das Apres-Ski kam nicht zu kurz. Ob Hackls Keller, Tanz mit Skischuhen in Fiss oder die Disco im Hotel Belvedere -  für fast jeden Geschmack wurde etwas geboten. Für eine reibungslose Organisation  sorgten wieder Hermann und Brigitte, die sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen.

 

Rainer Ickler






Winter-Skifahrt nach Ried

21. - 26.01.2007

 

Erste Überraschung bei der Abfahrt: leere Plätze im Bus.

Hatten denn einige Skifreunde Bedenken, dass wir in diesem bislang schneearmen Winter keine gut befahrbaren Pisten finden würden ??? Welch ein Irrtum !!!

 

Die ersten zwei Tage fuhren wir bei guten Bedingungen nach längerer Pause wieder einmal zum Pitztaler Gletscher. Eine wesentliche Verbesserung bringt hier die neue Umlaufgondel, die den langen Schlepplift ersetzt hat. Abschluss: Hexenkessel.

Es folgten drei Tage im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis bei guten Schneeverhältnissen, wobei es in den unteren Bereichen reichlich Kunstschnee gab, da bei Minusgraden von bis zu 18° zahlreiche Schneekanonen im Einsatz waren. In Erinnerung bleiben wird allen sicherlich der letzte Tag bei strahlendem Sonnenschein im Skigebiet Masner.

 

Auch die Après-Ski-Fans kamen in der Hexenalm in Fiss auf ihre Kosten. Obwohl oder vielleicht weil die Truppe überschaubar war, kamen alle auf ihre Kosten. Angefangen von akrobatischen Einlagen auf der Piste bis hin zu viel Spaß bei einem „karnevalistischen“ Abschluss auf der Heimfahrt im Bus.

 

Unter der bewährten Regie des erfahrenen Duos Hermann und Brigitte und mit dem „vereinseigenen“ Bus vor der Hoteltür sind wir doch immer auf der richtigen Seite.

 

Also, liebe Skifahrer (w. u. m.), die ihr zu Hause geblieben seid, bitte demnächst wieder mitfahren, um Berge, Sonne, Schnee und Geselligkeit zu genießen.

 

 

Rudi Peter








Familien-Skifahrt nach Ried

07. - 12.01.2007

 

Mit insgesamt 15 Familien, darunter 24 Erwachsene und 27 Kinder und Jugendliche, starteten wir am Sonntag morgen um 09.00 Uhr die erste Familien-Skifahrt nach Ried.

 

Die Unterbringung im Hotel Belvedere war prima, und wir wurden von Familie Handle und dem gesamten Hotel-Team sehr herzlich bewirtet. Besonders stellte sich die Küche auch auf die Kinder ein, und so gab es ein extra Kinder-Menü bereits um 18.00 Uhr. Die Erwachsenen wurden jeden Abend mit einem 4-Gänge-Menü hervorragend verwöhnt, und so mancher Sonderwunsch wurde vom Küchenchef erfüllt. Kaum waren wir am Nachmittag wieder vom Skifahren zurück, nahmen viele eine Entspannung in der Sauna bzw. Dampfbad wahr. Die Kinder konnten es auch kaum erwarten, die hauseigene Kegelbahn zu nutzen, und so hörte man auch noch spät am Abend die Kugel im Kegelraum rollen. Leider mussten wir fast täglich diverse geprellte Kinderfinger verzeichnen (der wohl typischste Kegelunfall). An dieser Stelle nochmals gute Besserung an Felix mit gebrochenem Daumen, Leonard, Karoline, u.v.a.

 

Das Wetter spielte prima mit, und die Schneeverhältnisse waren für das doch sehr milde Klima absolut zufriedenstellend. Das Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis bot allen Skifahrern ihren Pistenspaß. Gefahren wurde in verschiedenen Kleingruppen. Hermann und Brigitte fuhren abwechselnd mit den Kindern, und so konnten wir Eltern am Ende der Woche große Erfolgserlebnisse, vor allem bzgl. des Fahrtempos, bei unseren Kindern erkennen. Nicht nur der richtige Stockeinsatz wurde geübt, sondern auch das Liften mit dem immer selteneren Schlepplift erlernt.

 

Ein besonderes Dankeschön an den bei allen beliebten Busfahrer Harald, der nicht nur sehr sicher und umsichtig fuhr, sondern auch im und um den Bus einen Top-Service bot.

 

Ein echtes Highlight war der Mittwoch abend. Nach der Anreise per Bus und U-Bahn nahmen wir um 21.00 Uhr an der Adventure-Night auf der Mittelstation Komperdell in Serfaus teil. Skilehrer boten mit Lasershow, Feuerschlucker, Seilakrobatik und Pistenbullys ein Super-Event auf der Piste. Zum Abschluss gab es noch ein gigantisches Feuerwerk am Berg.

 

Ein Riesen-Dankeschön an Hermann und Brigitte, die nicht nur während der langen Busfahrt alle mit der bekannt guten Verpflegung verwöhnten (es geht doch nichts über ein richtig leckeres Schwartemagenbrot !), sich rührend um die vielen kleinen Skifahrer von 6-11 Jahren kümmerten und jede Situation mit der entsprechenden Routine bewältigten.

 

Fazit: - perfekt organisierte Skifahrt für Groß und Klein

- viel Spaß für alle

- viele nette Ski-Club-Mitglieder kennengelernt

- wir sind im nächsten Jahr wieder dabei

 

Nicole Lomb






November-Gletscher-Skisafari nach Zwieselstein/Ötztal

26.11. - 01.12.2006

 

“Hast du auch die Wanderschuhe eingepackt?”, war eine oft gehörte Frage, als sich am 26. November 38 mehr oder weniger optimistisch dreinschauende Skifahrer auf der Ochsenwiese zur Gletscher-Ski-Safari ins Ötztal einfanden. Kaum einer, der nicht die mageren Schneeberichte aus den Alpen im Hinterkopf hatte.

 

Die übliche Stammmannschaft wurde dieses Jahr durch einige sympathische Eichenzeller verstärkt und insbesondere durch Ernst, der als ehemaliger deutscher Segelflugmeister auch mit seinen 85 (!) Jahren den Gletscher-Trip und uns nicht scheute.

 

Harald brachte uns mit seinem Bus schnell und sicher ans Ziel unserer Träume nach Zwieselstein und am nächsten Morgen auf der Gletscherstraße zum Söldener Tiefenbachferner. Am Tunnelausgang erklang ein vielstimmiges “Boah!”. Zufrieden jauchzte Groß und Klein, bester Schnee und Sonnenschein! Und so herrlich sollte es die ganze Woche bleiben (sicherlich auch, weil dem Wettergott gerne der eine oder andere “Willi” geopfert wurde). Azurblauer Himmel, kein Wölkchen, klare Rundumsicht auf Pitztalgletscher, Wildspitze, Dolomiten und Stubaigletscher, angenehme Temperaturen und sehr gute Pistenverhältnisse ließen keine Wünsche offen.

 

Wie üblich schlossen sich Gruppen und Grüppchen zusammen, die sich je nach Lust und Laune auf dem Tiefenbach- und dem Rettenbachferner verteilten, kreuzten oder wieder zusammentrafen.

 

Abends im Hotel zur Post wurde gefachsimpelt, Skifahrerlatein erzählt, getrunken und das Maul gewetzt (gab es doch genügend Opfer, über die es sich trefflich lästern ließ). Was aber wäre eine Ski-Club-Fahrt ohne das Ein-Mann-Orchester Fritz. Der ließ es sich trotz lädierter Rippen (zugezogen beim heroischen Kampf Mann gegen Mann auf der Piste) nicht nehmen, seinen Zerrwanst zu malträtieren. Da konnte sich auch Leadsänger Charly nicht mehr zurückhalten und sang alle anderen locker an die Wand.

 

Besondere Highlights waren die beiden Einkehrschwünge direkt nach dem Skifahren in die urige “Hühnersteige”. Trotz der mahnenden Worte des Wirts “Fühlt euch wie zu Hause, nur benehmt euch nicht so”, war es nach jeweils kurzer Zeit problemlos gelungen, die anderen Gäste zu vertreiben. So hatten wir Platz zum Tanzen (der Verfasser war da lieber verletzt), was so manchen in seinen dicken Skisachen gehörig in Schweiß brachte. Wenn ich bedenke, dass es unsere Truppe auf ein Durchschnittsalter von 63 (!) Jahren brachte, war die Kondition auf der Piste und beim Apres-Ski schon bemerkenswert. Dennoch wäre es schön, wenn für diese Ski-Safari noch ein paar Jüngere gewonnen werden könnten. Leute, macht mit, es lohnt sich!

 

Die beiden Organisatoren Brigitte und Hermann haben wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet und uns Rundum-Sorglos-Ski-Tage beschert. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür.

 

Steffen Knips





 

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