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Frankenlandfahrt

am 14.10.2007

 

Es war die erwartet fröhliche und genussreiche Herbstfahrt des Ski-Clubs ins Fränkische, die dank der langjährigen Aktivitäten von Horst und Marianne Obermayer längst zu einem Klassiker geworden ist. Im voll besetzten Bus erfolgte der Stabwechsel an Peter Lomb, und nach den ersten Wortmeldungen war jedem klar, dass das Ganze in der bewährten Weise wie gehabt ablaufen würde.

Und so kam es auch nicht ganz überraschend, dass der Bus nach der Fahrt durch verschlafene fränkische Dörfer das bis dahin geheim gehaltene Hammelburg erreichte. Der Wettergott meinte es besonders gut mit uns, und wir durchwanderten in gleißender Sonne aufwärts die schon abgeernteten Weinberge, bis wir das bewaldete Hochplateau erreichten. Weil das der höchste Punkt der Wanderung war, gab es erst einmal Schnaps für alle. Die Wanderung auf der Höhe verläuft wenig spektakulär auf Waldpfaden und lässt nur selten freie Blicke in das Saaletal zu. Sie hat aber durchaus ihren eigenen Reiz und verfügt über eine außerordentliche Botanik, wie uns zwei bekannte Fuldaer Damen am Wegesrand versicherten.


Neu waren die geheimnisumwitterten Gestalten, lebensgroße Skulpturen aus gegossenem Beton an exponierten Stellen über dem steilen Abhang zum Tal. Man mag es nicht so recht glauben, dass über Herkunft und Aufstellung in dem so schwierigen Gelände nichts bekannt ist. Vielleicht ein PR-Gag?

 

Federweißen gab es infolge der frühen Weinlese lediglich noch im Probiergläschen bei der Mittagsrast in Feuertal, ansonsten aber viele schmackhafte fränkische Spezialitäten - auch beim Abschluss in Elfershausen.

 

Ich möchte noch einmal Danke sagen an Horst und Marianne Obermayer, die diese Frankenlandfahrt zu einem Highlight entwickelt haben. Dank aber auch an Peter und Gerdi Lomb, die künftig diese so schöne Veranstaltung weitertragen wollen.

 

Noch ein Hinweis zum Schluss: Neben Weinfranken gibt es auch ein Bierfranken!  

 

Euer Hermann von Rhein












Wanderung "Hochrhöner" 2. Etappe

am 30. 09.2007

 

Unter der Leitung von Franz-Karl Gaul ging es  mit 15 Wanderern in Fahrgemeinschaften in Richtung Bad Kissingen. In der Nähe des Feuerbergliftes am Reitelberg stellten wir die Fahrzeuge ab und begannen die 2. Etappe der Hochrhöner-Tour. Intensive Gespräche lenkten zuweilen von der vorgesehenen Wanderroute ab.

 

Über Langenleiten mit Besuch der Kirche gelangten wir schließlich nach Bredig durch Wald und Streuobstwiesen. Nach hervorragendem Mittagessen führte die Tour nach Frauenrod, dem Startpunkt der 1. Etappe. Dort erwartete uns ein Chauffeur, der die Fahrer zurück zum Ausgangspunkt brachte.

Die Kaffee- und Kuchenfreunde kamen zum Abschluss im Café Dalles in Thalau auf ihre Kosten. Ein schöner Tag bei gutem Wetter und flotte Föss!

 

Hermann Veldung








Wanderung "Bonifatiusweg"

am 16.09.2007

 

19 Wandersleut’ trafen sich an der Ochsenwiese und fuhren in den tiefen Vogelsberg nach Ilbeshausen. Der Nösberzer Weg führte uns durch saftige Wiesen über einen bewaldeten Rücken nach Nösberz-Weidmoos. Wir folgten der Schwarza flussabwärts und gelangten nach Steinfurt, stiegen über einen Waldrücken ins Lüttertal und folgten ihr nach Blankenau. Hier wurde sich im Vorgarten einer kleinen Gaststätte kurz gestärkt, um dann vorbei an der Propstei durch die Breidwiese nach Hainzell und bergauf Richtung Ehrenstruth-Weiße Steine zu wandern, wo wir eine herrliche Aussicht über den Vogelsberg genossen. Über einen Waldbuckel wanderten wir bis ins Tal der Kalten Lüder zur Hessenmühle und saßen bei herrlichem Herbstsonnenschein im Biergarten zusammen.

 

Herzlichen Dank an Martina und Michael Skarda, die mit dieser schönen Wanderung für viele neue Seiten des Vogelsbergs aufzeigten.

 

Hermann Veldung   





Wanderung zum Hütten-Sommerfest

am 26.08.07

 

12 Revuebeine und 12 stramme Waden, stammend von den dazugehörenden Skiclubfreunden, trafen sich unter Führung von Franz-Karl am Sonntag, dem 26.9., pünktlich um 9 Uhr, um zum diesjährigen Sommerfest auf die Hütte zu wandern. Zunächst fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Gichenbach, von dort machten wir uns auf den von ihm und seinem Sohn Carsten zuvor ausgekundschafteten Weg.

 

Sonne, Wolken und glückliche Kühe auf den Sommerweiden waren im voralpenähnlichen Gichenbachtal und beim Aufstieg unsere ständigen Begleiter. Viel Unbekanntes - selbst für kundige Rhöner - gab es zu entdecken, z. B. die nur noch in Grundmauerresten bestehende Kapelle der Wüstung Rommers und anderes mehr. Wehmütige Blicke gingen in Richtung Kippelbacher Forsthaus, dem nur noch den älteren Mitgliedern bekannten Vorgänger unserer jetzigen Hütte, zum unerreichbaren, überhaupt noch nötigen(?) Truppenübungsplatz Wildflecken, denn heute wird dort, wie mir ein Offizier sagte, nur noch virtuell geschossen!

 

 

Herbstzeitlose, sich zart verfärbende Laubbäume, heruntergefallene Äpfel kündeten vom nahenden Herbst. Nach ca. dreistündigem, nicht anstrengendem Fußmarsch, der uns allen viel Freude machte, hörten wir das näher rückende fröhliche Lachen unserer Skiclubkameradinnen und -kameraden und erreichten wohlbehalten die wunderschöne, uns allen so vertraute Skiclubhütte. Wir stärkten uns mit den durch Franz-Karl handyvorbestellten - ein Lob der Technik! - hervorragenden Grillspezialitäten und einem oder mehreren bestens gekühlten Bieren; auch an die Schleckermäuler wurde wie immer durch ein überreiches, gespendetes Kuchenbüffet gedacht. Ein herzliches Dankeschön an Franz-Karl und seinen Sohn Carsten, die uns eine wunderschöne Wanderung bescherten; wir freuen uns auf's nächste Jahr!

 

Erich Hahner






Wanderung "Hochrhöner" 1. Etappe

am 22.07.2007

 

Der „Hochrhöner“, der Ende September 2006 offiziell eröffnet wurde, ist einer von fünf Premium-wanderwegen, die vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet wurden, und führt über ca. 180 km durch die Rhön von Bad Kissingen nach Bad Salzungen.

 

Man kann mit "Google Earth" und Satellitenbildern über den Hochrhöner fliegen oder ihn unter der Führung von Franz-Karl Gaul mit dem SCR etappenweise erwandern.

So geschehen am 22.07.2007, Teilnehmerzahl 23, erste Etappe von Burkardroth, OT Frauenroth, nach Bad Kissingen, Wegstrecke ca. 14 km.

Dieser erste Abschnitt führte uns weniger durch das "Land der offenen Fernen" als über Wald-, Wiesen- und Schotterwege durch dichten Mischwald. Große Mittagsrast wurde im Biergarten des Ausflugslokals Klaushof eingelegt. Im gleichnamigen Wildpark werden einheimische Wildarten gehalten, überwiegend Damhirsche und Rotwild.

 

Die Nachmittagsetappe führte uns durch das schöne und schattige Kaskadental, das sich nach wenigen Kilometern zu den weiten, flachen Saaleauen öffnete, von wo auch schon das Ziel Bad Kissingen zu sehen war.

Nach der Besichtigung der antiken, 1848 für 11747 Gulden erbauten Solehebepumpe, die heute nur noch musealen Zwecken dient, und des Gradierwerks, wo die Sole auf den Dornenwänden des Gradierwerkes verteilt wird und durch das Herabrieseln am Schwarzdorn die Oberflächenvergrößerung und dadurch das Verdunsten des Wassers gefördert werden, ging es durch den Kurpark nach Bad Kissingen hinein.

 

Die Freiluft-Inhalation am Gradierwerk wurde zwar von allen SCR-Wanderern dankbar angenommen, doch war keiner von den Anstrengungen der Strecke so mitgenommen, dass er der angereicherten Luft und der medizinischen Versorgung bedurft hätte.

 

Dieses erste Teilstück des Hochrhöners hat den Appetit geweckt auf weitere Skiclub-Wanderungen, bis der gesamte Premiumweg erkundet ist.

 

Noch ein praktischer Tipp: Wem eine Wanderung zu Fuß nicht ausreicht, kann im Anschluss noch eine Ortsveränderung mehrfach mit dem Auto in beide Richtungen vornehmen, zumal wenn die Fahrzeuge der Wandergruppe am Startpunkt in Frauenroth stehen und ein Teilnehmer nach der Rückfahrt von Kissingen in Frauenroth feststellt, dass der Autoschlüssel in Kissingen geblieben ist.

 

Christel & Guido Hänel








Wanderung "Hohe Sonne" - Eisenach

24.06.2007










Wanderung zur Lichtenburg

am 10.06.2007

 

Bei schwül-warmem Wetter ging es am Sonntagmorgen in kleiner Gruppe von Nordheim los zur Königsburg, wo wir die erste Vesper einnahmen. Gestärkt wanderten wir zur bewirtschafteten Lichtenburg. Im schattigen Innenhof gab es einen kühlen leckeren Frankenwein oder Radler gegen den Durst. Das Angebot der Küche ist klein, sehr fein und naturbelassen, aber nicht ökig und außerdem preiswert.

 

Oben auf dem Aussichtsturm angelangt bewunderten wir die herrliche Landschaft, sahen aber auch ein drohendes Gewitter. Deshalb kehrten wir nochmals in den gemütlichen Rittersaal ein. Dann ging es schnell abwärts nach Ostheim zur Kirchenburg. Sie wurde von 1615 bis 1619 erbaut und diente der Bevölkerung als Schutzraum bei Belagerungen. Rings um die Kirche sahen wir die Stallungen und Speicher. Hermann erklärte uns, dass in den doppelstöckigen Emporen der Kirche bei Belagerung die Familien untergebracht waren.

 

Zum Ausklang aßen wir noch ein leckeres italienisches Eis oder eine Thüringer Rostbratwurst im Stadtkern. Über den Gewässerlehrpfad an der Streu erreichten wir unsere geparkten Fahrzeuge.

 

Ein schöner und interessanter Ausflug unter Hermanns Führung war leider zu Ende.

 

Helga Ulfers und Volker Sauerbrunn








Wanderung "Rund um den Ulmenstein"

Start in die Wandersaison am 13.05.2007

 

Hätte Ludwig Reith uns nicht in der uns unbekannten Baugrube freundlich in Empfang genommen, wir wären nicht ohne Weiteres von dem traditionellen Treffpunkt aus auf die richtige Route gelangt - zum „Krater“ wollten wir eigentlich erst später.

 

Minimaler Autokorso mit 19 Teilnehmern/innen nach Haselstein.

Zügiger Anstieg bei bestem Wanderwetter auf den Sattel zum Lesberg: Panoramablick über den Schlossberg zu sieben imposanten Bergen des Hessischen Kegelspiels.

Um der skiclub-typischen Diskussion über die Benennung von Örtlichkeiten den Boden zu entziehen, hatten wir eine fotografische Rundumsicht mit Zuordnung von Stall-, Soisberg und Co. vorbereitet.

 

Durch blühende Wiesen und frühlingsgrüne Laubwälder ging es mit ungewohnter Perspektive zu Milseburg, Wasserkuppe und anderen markanten Rhönbergen hinunter nach Mittelaschenbach; von hier wieder bergauf zur Laurentiuskapelle.

 

Nach Geschichten, Geschichte und Rast mit Rundumblick aufs Aschenbachtal und den Basaltabbau Suhl hinauf zum Ulmenstein. Selbst Walter, unser ältester Wanderbruder, kam auf dem nicht ungefährlichen wilden Steg um den Kratersee nicht aus der Balance.

 

Strammen Schrittes, weil sich Gewitter- und Regenwolken verdichteten, talwärts an Mooshütte und erschreckenden Windbruchschäden vorbei, bei kräftigem Regen zum Ausgangspunkt zurück.

Auf die Burgruine von Haselstein zog es niemanden mehr, dafür in die Casa Linda nach Morles.

 

Prima casa: … abbiamo mangiato e bevuto benissimo.

 

An diesem Muttertag kamen auch die Männer/Väter/Großväter auf ihre Kosten. 

 

Johanna und Hilmar Happel






 

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